Jetzt für die Zukunft entscheiden
Vorsorgevollmacht
Mit einer Vorsorgevollmacht kann man "in gesunden Tagen" die Vertrauensperson selbst auswählen, die bei später eintretender Geschäfts- und/oder Einwilligungsunfähigkeit entscheidet und handelt. Es wird dann kein gesetzlicher Betreuer durch ein Gericht bestellt, sondern die Bevollmächtigte Person entscheidet.
Betreuungsverfügung
Mit der Betreuungsverfügung wird die Einschaltung des Gerichts zwar nicht vermieden, aber es kann Einfluss auf die durch ein Gericht anzuordnende Betreuung genommen werden. So können die Person und/oder auch Wünsche hinsichtlich der Lebensgestaltung bei Betreuung festgelegt werden.Das Gericht bzw. der Betreuer sind im Grundsatz an diese Wünsche gebunden. Die Betreuungsverfügung kann als "Notlösung" für den Fall aufgenommen, dass die in erster Linie gewünschte Vertretung durch die Vertrauensperson scheitert.
Patientenverfügung
Mit einer Patientenverfügung können Wünsche zur medizinischen Behandlung für den Fall geäußert werden, dass Entscheidungsunfähigkeit, (z.B Bewusstlosigkeit) eintritt. Da die Erklärungen nur schwer so genau zu formulieren sind, dass sie dem Arzt in der konkreten Situation die Entscheidung genau vorgeben, wird die Patientenverfügung e oft durch eine Vorsorgevollmacht ergänzt. Der Bevollmächtigte ist dann in der Lage, den in der Patientenverfügung niedergelegten Willen gegenüber den Ärzten durchzusetzen.